Jury 2017

© Mirjam Knickriem

Seit ihrem Kinodebüt 1991 in Hellmuth Costards „Der Aufstand der Dinge“ spielte Gesine Cukrowski in über 85 Film- und TV-Produktionen mit. 1997 feierte sie an der Seite von Ulrich Mühe als Gerichtsmedizinerin Judith Sommer in der preisgekrönten Serie „Der letzte Zeuge“ ihren großen Durchbruch. Ihre Wandelbarkeit stellte Gesine Cukrowski u.a. in dem Politdrama „Die Spiegel-Affäre“ als Katharina Augstein unter Beweis. Darüber hinaus engagiert sich Cukrowski im Kuratorium der Welthungerhilfe und als Vorsitzende der Stiftung „Findel-Baby – Mütter in Not“. 2017 geht die Schauspielerin mit der literarischen Revue „Drei Frauen aus Deutschland“, in der sie die Rolle der Erika Mann übernimmt, auf Tournee.

© R. Kappus

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Für seine erste Hauptrolle in Mirko Borschts Spielfilm „Kombat Sechzehn“ erhielt Florian Bartholomäi eine Nominierung als Bester Filmdebütant für den Undine Awards. Seither folgten zahlreiche Engagements für Kino- und Fernsehfilme. Seit 2005 entwickelte sich der Nachwuchsstar in mehreren „Tatort“-Produktionen zum „Lieblingstäter“, seinen bereits zwölften Auftritt absolvierte er in der 1000. Folge „Taxi nach Leipzig“ an der Seite der Kommissare Lindholm und Borowski. In den letzten Jahren stand Bartholomäi für die Jugendbuchverfilmungen der „Edelstein-Trilogie“ vor der Kamera, auf internationales Terrain begab er sich für die 2. Staffel der BBC One Mysteryserie „The Missing“.

© Hueseyin Oezdemir

© Hueseyin Oezdemir

Esmahan Aykol, geboren 1970 in Edirne in der Türkei, arbeitete während des Jurastudiums für verschiedene türkische Zeitungen und Radiosender. Nach einem kurzen Intermezzo als Barkeeperin konzentriert sie sich heute aufs Schreiben. In ihren humorvollen Krimis spielt Aykol gekonnt mit kulturellen Identitäten. Auf Deutsch sind bisher die Romane „Hotel Bosporus“ (2003), „Bakschisch“ (2003), „Scheidung auf Türkisch“ (2007) und „Istanbul Tango“ (2014) erschienen. Esmahan Aykol lebt in Berlin und Istanbul.

© rechtefrei

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Nach seiner Ausbildung zum Buchhändler übernahm Michael Helfrich die Leitung des Mainzer Programmkinos Capitol. Ab 1991 arbeitete er als Produzent und freier Filmemacher in Wiesbaden und Berlin, bevor er sich 2006 ganz auf seine Drehbucharbeit konzentrierte. Für „Die Ungehorsame“ erhielt Helfrich eine Nominierung für den Grimme-Preis, sowie den Juliane Bartel Medienpreis 2015, den 3sat-Zuschauerpreis 2015 und den Publikumspreis des Deutschen FernsehKrimi-Festivals 2016.

© Alexander Fischerkoesen

© Alexander Fischerkoesen

Isabel Kleefeld arbeitete nach dem Abschluss ihres Studiums als Regieassistentin mit namhaften Regisseuren wie Detlev Buck, Sönke Wortmann und Oliver Hirschbiegel zusammen. Für ihre Regiearbeit von „Das Gespenst von Canterville“ wurde sie 2005 mit dem Bayrischen Filmpreis und 2007 für „Arnies Welt“ mit dem Grimme-Preis ausgezeichnet. Beim Deutschen FernsehKrimi-Festival 2013 erhielt Kleefeld den Sonderpreis herausragende Regiearbeit für „Im Netz“, der 2014  beim New Yorker Filmfestival in der Kategorie „Bester Film“ gewann.