Jury 2018

DooseHanna(c)privat

© privat

Der erste abendfüllende Spielfilm „Staub auf unseren Herzen“ von der Filmregisseurin und Autorin Hanna Doose wurde 2012 auf dem Filmfest München dreifach ausgezeichnet. Es folgten der First Steps Award 2012 und der Preis zur Förderung des künstlerischen Nachwuchses der DEFA-Stiftung. Hanna Doose drehte Episoden für die Dokumentarfilm-­Projekte „24h Berlin“, „24h Jerusalem“ (Deutscher Fernsehpreis 2014 für „Beste Mehrteiler Dokumentation“) und „24h Bayern“. Aktuell entwickelt sie ihren zweiten Spielfilm.

EsterRoswita(c)Martin Menke _ Ester.Reglin.Film

© Martin Menke

Roswitha Ester hat Geschichte und Germanistik studiert und war als freie Journalistin sowie als Regieassistentin und in verschiedenen anderen Funktionen bei Theater, Film und Fernsehen tätig. Seit Anfang 2008 ist sie geschäftsführende Gesellschafterin der Ester.Reglin.Film Produktionsgesellschaft mbH in Köln. Die Produzentin ist bekannt durch Filme wie „Kästner und der kleine Dienstag“, „Liebmann“, „Schönefeld Boulevard“ und „Wir Monster“.

© Monika Sandel

© Monika Sandel

1996 veröffentlichte der diesjährige Krimi­stipendiat der Stadt Wiesbaden, Schriftsteller und Journalist Volker Kutscher seinen ersten Roman „Bullenmord“. 2008 gelang ihm mit „Der nasse Fisch“ sein erster Bestseller. „Der stumme Tod“ (2009) war erneut ein Erfolg und setzte die auf acht Bände angelegte Serie um den Kölner Kriminalkommissar Gereon Rath im Berlin der Weimarer Republik fort. Unter der Regie von Tom Tykwer, Achim von Borries und Henk Handloegten, die auch die Drehbücher verfassten, wurde „Der nasse Fisch“ als Kriminal-­Fernsehserie „Babylon Berlin“ mit großem Erfolg 2017 verfilmt.

Alexander Schubert © A. Hörbe

© Alexander Hörbe

Seit 2009 verkörpert der gebürtige Potsdamer Alexander Schubert in der ZDF-Satire-Sendung „heute show“ den Außenreporter Albrecht Humboldt. Neben Rollen in diversen Comedy­formaten wie z. B. „Two Funny“ (SAT.1) und „In jeder Beziehung“ (RTL), stand er u.a. für „Tatort – Allmächtig“, „Wilsberg“, „Der Staatsanwalt“, „Ein starkes Team“ und „Professor T.“ vor der Kamera. Seit 2015 gehört er zum Ensemble der erfolgreichen ZDF-Comedy­-Show „Sketch History“. Im Kino sah man ihn u. a. in Michael „Bully“ Herbigs „Buddy“ und „Bullyparade – Der Film“, Anika Deckers „Traumfrauen“ und „Vampirschwestern 3“ sowie zuletzt in einer Doppelrolle als falscher und echter Egon Krenz in Franziska Meletzkys „Vorwärts immer!“.

© Reinhardt Scheuregger

Die gebürtige Äthiopierin Dennenesch Zoudé lebt seit ihrem zweiten Lebensjahr in Deutschland. Bekant wurde sie als Deutschlands erste dunkelhäutige TV-Kommissarin Carol Reeding im „Polizeiruf 110“. Seitdem schlüpft die ebenso beliebte wie erfolgreiche Schauspielerin immer wieder in die unterschiedlichsten Rollen. Ganz besondere Beachtung fand sie in der ARD-Produktion „Meine Mutter tanzend“. Sie ist u.a. auch in der ZDF-Produktion „Familiengeheimnisse“ (2011) und als Saleema in dem Historiendrama „Götz von Berlichingen“ (2013) zu sehen. Privat engagiert sie sich für SOS Kinderdorf e.V. und die Stiftung Fairchance, eine Bildungseinrichtung für Kinder mit Migrationshintergrund.