Drehbuchschreiben im Thrillerformat – Masterclass mit Alexander Adolph

Samstag, 9. März, 10.30 Uhr, Murnau-Filmtheater, Murnaustraße 6, 65189 Wiesbaden (gegenüber Kulturzentrum Schlachthof), Eintritt € 6 | ermäßigt € 5

Anmeldung unter: wiesbaden@fernsehkrimifestival.de

Die Masterclass mit Alexander Adolph widmet sich dieses Jahr dem „Spiel mit der Angst“ und geht der Frage nach, wie man realistische Themen unserer Zeit ins Genre des Krimis und Thrillers übersetzen kann. Am Beispiel seines Psychothrillers DER LETZTE ANGESTELLTE (2010), der vorher gezeigt wird, spricht Adolph mit Studenten, Fachleuten und Interessierten über die Entstehung und Umsetzung des Drehbuchs, das verschiedene Genre-Elemente vereinigt. Der Film erzählt von Burn-Out und Existenzangst, überführt diese sozialkritischen Themen jedoch ins Horrorund Thrillergenre. Nach langer Arbeitslosigkeit nimmt David einen neuen Job an: Er soll eine insolvente Firma abwickeln und die verbleibende Belegschaft entlassen. Eine junge Frau bricht nach ihrer Kündigung zusammen und begeht Selbstmord. Fortan fühlt sich David von ihrem Geist verfolgt.

Alexander AdolphDrehbuchautor und Regisseur Alexander Adolph hat sich vor allem im 90-minütigen Krimi- und Thrillerformat einen Namen gemacht. Er schrieb die Drehbücher für mehrere TATORTE, was ihm 2002 den Grimme-Preis für die Folge IM FREIEN FALL einbrachte. Für das ZDF entwickelte er außerdem die Reihen MARIA BRAND sowie UNTER VERDACHT – für letztere folgte 2003 ein weiterer Grimme-Preis sowie der Deutsche Fernsehpreis für die Folge EINE LANDPARTIE. 2009 kam Adolphs sozialkritisches Spielfilmdebüt SO GLÜCKLICH WAR ICH NOCH NIE ins Kino. Sein neuer Tatort, DER TIEFE SCHLAF, ist aktuell im Wettbewerb des FernsehKrimi- Festivals zu sehen. Seit 2002 unterrichtet Alexander Adolph an der Hochschule für Fernsehen und Film München, der Internationalen Filmschule Köln sowie der Filmakademie Baden-Württemberg.

Außerdem zu Gast: Lucas Schmidt (ZDF-Redakteur Kleines Fernsehspiel)
Moderation: Maria Wismeth (Hessische Filmförderung)

In Kooperation mit der Hessischen Filmförderung