Die Faszination von US-Fernsehserien – Vortrag mit Filmbeispielen von Oliver Schütte

Freitag, 8. März, 19.15 Uhr, Literaturhaus Villa Clementine, Frankfurter Str. 1, 65189 Wiesbaden, Eintritt frei

Anmeldung unter: wiesbaden@fernsehkrimifestival.de

In den letzten zehn Jahren sind Fernsehserien in Amerika zu der Königsdisziplin aufgestiegen. Schauspieler wie Glenn Close oder Dustin Hoffman und Regisseure wie Steven Spielberg oder Martin Scorsese, die mit dem Kino groß geworden sind, drehen begeistert für den Bildschirm. Wie haben es die amerikanischen Filmemacher geschafft, das erfolgreiche, aber bis dahin künstlerisch anspruchslose Format mit Leben und Kreativität zu füllen? Autoren und Produzenten haben neue Möglichkeiten genutzt und Mut bewiesen mit innovativen, manchmal kontroversen, aber immer plausiblen Geschichten und Figuren. Was können wir von dieser Entwicklung lernen? Der Vortrag beleuchtet die besonderen Qualitäten, die für diesen Erfolg notwendig sind. Oliver Schütte wird anhand von Filmausschnitten analysieren und anschaulich machen, wie die Geschichten und Figuren aufgebaut sind.

Foto: Gerhard Kassner

Foto: Gerhard Kassner

Oliver Schütte arbeitet seit 1986 als Autor für Film und Fernsehen. Für sein erstes Drehbuch KOAN erhielt er 1988 den Deutschen Drehbuchpreis. Heute arbeitet er als Dramaturg für Produktionsfirmen und Autoren, als Dozent an internationalen Filmhochschulen und als Publizist. Er ist Autor von Die Kunst des Drehbuchlesens und Schau mir in die Augen, Kleines, außerdem Gründungsmitglied der Deutschen Filmakademie.